19. October 2011
Deutsche Tugenden zählten einst zum Stolz der Nation – lange ist es her. Nach dem überbordenden Selbstlob der wilhelminischen Kaiserzeit, der kurzen und dramatischen Zeit des “Führers” mit ebenfalls sehr eigenwilligen aber zumindest ausgeprägten Vorstellungen von Disziplin und Ordnung kamen in Deutschland einst Jahrzehnte des Aufbaus, in denen die deutsche Nation traf am eigenen Auto und Haus baute und sich nicht um den Rest der Welt scherte.
Der Magen war schließlich wieder gefüllt, das Haus gebaut und dann ging es erstmal in die fremde Länder um seine dicken Bauch zu pflegen. Stolz konnte Deutschland zeigen, wie deutsche Disziplin und Ordnung den kometenhaften Aufstieg nach zwei Weltkriegen ermöglichten.
Kurze Brüche in dieser Zeit waren eigentlich nur die Zeit der Novemberrevolution 1918, die Zeit der Hippies und Studentenunruhen … ja das waren die einzigen Ausreißer.
So kann man es leicht kurz zusammengefasst sehen, die deutsche Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Man mag nun zum deutschen Staat stehen wie man will, und sicherlich waren viele historische Führer und Figuren des 20. Jahrhunderts auch nicht gerade harmlose Zuckerpüppchen. aber vielleicht ist es genau das, was im Moment so auffällt: das Chaos ist da, nur niemand weiß wer dafür verantwortlich ist, woher es kommt und wie man es wieder wegbekommt.
Bundestrojaner? manche Äußerungen hierzu klingen wie das Wort Auschwitz, das ist sicherlich stark übertrieben. Aber deprimierend ist es schon zu sehen, dass unser Rechtsstaat Gesetze erlässt und Urteile fällt, an die sich keiner hält, vor allem nicht der Staat, der eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollte.
Nun wird das aufgedeckt, und was passiert: Nichts ! Nichts! Keiner war es, keiner weiß etwas, keiner will etwas wissen.
Es gab eine Zeit, die ist nicht so lange hier, die wurde der deutsche Herbst genannt. Wenn das der Herbst war, sind wir jetzt im Winter.
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9. September 2010
Ein weit verbreiteter Irrglaube bei Haarausfall ist: Tote Haarfollikel haben kahle Stellen am Kopf als Folge. So mag man meinen, der ha sei die Konsequenz aus dem absterben der Haarwurzel. Aber in Wirklichkeit ist das Geschehen wesentlich komplizierter – weil der Tod des Haarfollikels in der Regel erst viele Jahre nach dem Ausfall des letzten Haares erfolgt.
In Wirklichkeit wird der Haarausfall durch eine langsame und schleichende Verkleinerung des Haares ausgelöst. Das Haar verkümmert immer mehr, bis es schließlich nicht mehr nachwächst. Zu diesem Zeitpunkt ist aber die Haarwurzel immer noch am Leben. Wann genau letztendlich der Haarfollikel wirklich abstirbt ist umstritten, es werden Zeiträume von etwa 5-15 Jahren angenommen.
Wenn das Absterben in einem frühen Stadium erkannt wird, kann dies durch eine geeignete Therapie gebremst werden. Darum ohne der führende Verursacher von Schäden am Haarfollikel ist, insbesondere das Hormon DHT, kann durch Medikamente eingegriffen werden. Haare reagieren sehr empfindlich auf DHT und durch einen übermäßigen Hormonspiegel beginnen sie zu schrumpfen bis sie schließlich sterben. Durch Wirkstoffe wie Finasterid kann der DHT-Spiegel spürbar gesenkt werden, und in vielen Fällen der Tod der Haarfollikel und damit der Haarausfall gebremst werden.
Das faszinierende am Tod des Haarfollikels ist aber die Eigenart, dass es eine Eigenschaft des einzelnen Haares in einer bestimmten Region der Kopfhaut ist. Denn ganz typisch sterben die Haare im Bereich der Schläfe zuerst ab, während Haare am Hinterkopf bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Die Haare im vorderen Bereich besitzen also eine andere genetischer Veranlagung als die Haare im hinteren Bereich.
Dies nutzt man heraus, indem man die Haare aus dem hinteren Bereich in den vorderen Bereich oder sogar in andere Regionen des Körpers verpflanzt, wo Haare fehlen. Die mit einer Haartransplantation vom Hinterkopf verpflanzten Haare behalten ihre genetische Eigenschaften und wachsen an der neuen Stelle ganz normal weiter.
Während früher die Haare aus dem Hinterkopf mit Stanzen entfernt wurden, und auch heute noch in vielen Fällen in Form eines Streifens herausgeschnitten werden, so gibt es neue Methoden, bei denen die Haare mit einer winzigen Hohlnadel entnommen werden. Die so genannte FUE-Methode ist sehr viel schonender zu der Kopfhaut und vermeidet weit gehend Narben auf dem Kopf.
Einpflanzen kann man die Haare dann entweder in die Glatze, oder in andere Körperbereiche. Besonders wichtig sind die Augenbrauentransplantation und die Wimperntransplantation, weil sie direkt das Aussehen und den sichtbaren Charakter des Menschen verändern können. Gerade bei der Augenbrauentransplantation (englisch eye brown transplant) und Wimperntransplantation (engl. eye lash transplant) ist eine sehr hohe Präzision der Arbeit notwendig.
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26. May 2009
Die öffentliche Meinung ist geteilt über die Bedeutung von Todesstrafe. Nach Ansicht der Kritiker ist Todesstrafe nichts anderes als staatlicher Mord. Sie beugt Verbrechen nicht vor, ist barbarisch und steht als Symbol für vergangene grausame Zeiten.
Im Gegensatz dazu glauben die Unterstützer dasdie Todesstrafe die schlimmsten Verbrecher von der Gesellschaft entfernen wird und dass es ein Schritt vorwärts in eine sicherere Gesellschaft und größere Gerechtigkeit sei.
Argumente für Todesstrafe
Es gibt tatsächlich Menschen die glauben, dass Todesstrafe moralisch, ethisch und politisch gerechtfertigt sei. Sie begründen das damit, dass die Gesellschafts das Recht und die Verpflichtung hat die Todesstrafe bei denen anzuwenden, die andere töten.
Richtig ist sicherlich, dass die Todesstrafe diejenigen trifft, die möglicherweise als Ursache für weitere Kapitalverbrechen infrage kommen. Außerdem ist unstrittig, dass finanziell gesehen diese Lösung günstiger ist als eine alternative lange Strafe.
Wir wollen diese Argumente einfach mal im Raum stehen lassen, wenn schon ein kurzer Blick darauf zeigt, welche Zweifel an ihrer Berechtigung und Sinnhaftigkeit angebracht sind
Argumente gegen Todesstrafe
Der grundsätzliche Aspekt ist ganz wesentlich: Die Ausführung der Todesstrafe bringt die Gesellschaft auf dieselbe moralische Ebene wie die Täter.
Eine ganz andere Problematik ist die der falschen Anwendung der Todesstrafe. In zu vielen Fällen wurde im Nachhinein festgestellt, dass die Todesstrafe nicht richtig angewendet wurde, und das Urteil schlichtweg falsch war. Die Entscheidung ist aber nicht rückgängig zu machen.
Der Unsinn der Todesstrafe
Letztendlich hat sich über die Jahre hinweg gezeigt, dass die Todesstrafe in keinster Weise in der Lage ist Kriminalität und Gewalt zu bremsen. Ganz im Gegenteil ist diese in Staaten mit Todesstrafe deutlich höher als in Staaten ohne
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26. May 2009
Sorry, in Kürze bin ich wieder dabei
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