Todesstrafe ist unfair
26. May 2009Die öffentliche Meinung ist geteilt über die Bedeutung von Todesstrafe. Nach Ansicht der Kritiker ist Todesstrafe nichts anderes als staatlicher Mord. Sie beugt Verbrechen nicht vor, ist barbarisch und steht als Symbol für vergangene grausame Zeiten.
Im Gegensatz dazu glauben die Unterstützer dasdie Todesstrafe die schlimmsten Verbrecher von der Gesellschaft entfernen wird und dass es ein Schritt vorwärts in eine sicherere Gesellschaft und größere Gerechtigkeit sei.
Argumente für Todesstrafe
Es gibt tatsächlich Menschen die glauben, dass Todesstrafe moralisch, ethisch und politisch gerechtfertigt sei. Sie begründen das damit, dass die Gesellschafts das Recht und die Verpflichtung hat die Todesstrafe bei denen anzuwenden, die andere töten.
Richtig ist sicherlich, dass die Todesstrafe diejenigen trifft, die möglicherweise als Ursache für weitere Kapitalverbrechen infrage kommen. Außerdem ist unstrittig, dass finanziell gesehen diese Lösung günstiger ist als eine alternative lange Strafe.
Wir wollen diese Argumente einfach mal im Raum stehen lassen, wenn schon ein kurzer Blick darauf zeigt, welche Zweifel an ihrer Berechtigung und Sinnhaftigkeit angebracht sind
Argumente gegen Todesstrafe
Der grundsätzliche Aspekt ist ganz wesentlich: Die Ausführung der Todesstrafe bringt die Gesellschaft auf dieselbe moralische Ebene wie die Täter.
Eine ganz andere Problematik ist die der falschen Anwendung der Todesstrafe. In zu vielen Fällen wurde im Nachhinein festgestellt, dass die Todesstrafe nicht richtig angewendet wurde, und das Urteil schlichtweg falsch war. Die Entscheidung ist aber nicht rückgängig zu machen.
Der Unsinn der Todesstrafe
Letztendlich hat sich über die Jahre hinweg gezeigt, dass die Todesstrafe in keinster Weise in der Lage ist Kriminalität und Gewalt zu bremsen. Ganz im Gegenteil ist diese in Staaten mit Todesstrafe deutlich höher als in Staaten ohne